Synopsis

Hinter ihren Falten verbirgt sich ein langes Leben. Ein Leben voller Glück, Leiden, Genuss und Verzicht. Der Malermeister Fredy Frey, die Lehrerin Ruth Frey, die Künstlerin Monica von Rosen, die Bewegungspädagogin Rita Maeder und der Trödler Urs Wydler blicken besinnlich und auch mit einem Schmunzeln zurück und erzählen uns, ob sie im Leben die waren, die sie sein wollten. Sie nehmen uns ein Stück mit auf ihren Lebensweg und schildern, was ihr Leben geprägt hat, was sie bereuen und was sie nie vergessen werden, wie sich ihr persönliches Altsein anfühlt und warum es sich denn lohnt, alt zu werden. Die fünf Protagonisten leben vor, wie sie sich weiter entfalten und sich ihre nahe Zukunft vorstellen, gleichzeitig aber auch loslassen und stetig Abschied von Geliebtem und Gelebtem nehmen müssen. So denken die fünf Protagonisten über ihre Zukunft und ihre Vergangenheit nach, jeder auf seine Art und Weise. Worin sich aber alle einig sind, ist, im Alter die Freiheit zu haben, nichts mehr zu müssen: mit einer gewissen Gelassenheit nichts mehr beweisen zu müssen, nicht mehr stark sein zu müssen, nicht mehr schön sein zu müssen, sich frei zu fühlen und stets sagen zu können, was man gerade denkt, ohne auf Konsequenzen achten zu müssen. Diese Freiheit sei ein Genuss. Was wird bleiben und was wird gehen, wenn Menschen wie die fünf Filmprotagonisten diese Welt verlassen? Und ist es Menschen, die gehen, überhaupt wichtig, zu wissen, was von ihnen bleibt und was die Nachgeneration darüber denkt? Wir werden es erfahren.

Protagonisten

Fredy und Ruth Frey
Monica von Rosen
Rita Maeder-Kempf
Urs Wydler

sowie Freunde und Bekannte der Protagonisten

Fredy Frey

Fredy Frey

Längerfristig kann ich ja nicht mehr planen. Bald werde ich 80 und je nach dem gibt es mich dann noch. Jedenfalls werde ich weiterarbeiten, bis ich vom Stängeli oder von der Malerleiter falle. Das ist mein Ziel.

Solange ich beweglich bleibe, habe ich keine Angst vor dem Alter.

Du kannst dein Leben nicht verlängern, du kannst es nur vertiefen und das kannst du bis ins hohe Alter.

Nochmal auf die Welt kommen? Vielleicht auf einen neuen Planeten, so dass ich etwas Neues sehe.

Ruth Frey

Anfangs hatte ich Mühe mit der Pension. Dann begann es mir zu gefallen, meine Zeit nach Lust & Laune einteilen zu können. Momentan aber muss ich echt aufpassen, nicht in den Pensionierten-Stress mit einem vollen Terminkalender zu kommen. Dann reagiert nämlich mein Körper postwendend und verlangt sein Recht. So brauche ich nun nach dem Mittagessen eine Siesta.

Manchmal beschleicht mich eine Traurigkeit bei der Erkenntnis, nicht mehr gleich schnell, leistungsfähig und effizient wie in jungen Jahren zu sein. Um alles Wünschenswerte erledigen zu können, brauchte mein Tag nun mehr als 24 Stunden!!!

Ich empfinde eine grosse Dankbarkeit, dass ich so gesund, unternehmungslustig und aktiv ins Alter gehen kann. Vor allem mit den Kindern in der Schule fühle ich mich jung und glücklich. Dort kann ich nun ohne Druck oder Verpflichtungen einfach nur da sein, Zeit & Geduld für sie haben und ihnen meine Liebe, Aufmerksamkeit & Güte schenken.

Wie die 4 Jahreszeiten haben auch die verschiedenen Lebensabschnitte ihre Berechtigung, ihr Schönes & Lehrreiches und man möchte sie nicht missen. So bin ich total glücklich und zufrieden und freue mich jeden Tag an allem Schönen.

Ruth Frey

Monica von Rosen

Monica von Rosen

Alt werden macht mich neugierig, es fühlt sich gut an, abgesehen davon, dass ich den Eindruck habe, schneller müde zu werden. Ich habe mir nie vorgestellt, so alt zu werden wie ich jetzt bin, aber es ist eine Entdeckung.

Du hast den ganzen Tag Zeit dich zu entfalten. Sich zu entfalten ist was ganz anderes, als faltenlos zu leben.

Hey, es ist mein Leben, ich muss nicht sparen, ich muss nicht vernünftig sein, ich brauch nicht den Onkel Doktor im Nebenhaus, sondern ich zieh nochmal los und ich mach genau, was ich will. Meine Wohnung hier in der Schweiz aufzugeben und nach Berlin Kreuzberg zu ziehen, um nochmal einen ganz anderen Lebensstil zu praktizieren, ja, das hat Spass gemacht.

Der Tod ist für mich überhaupt nichts Erschreckendes. Der Tod ist für mich ein gutes Gefühl, der kommt eines Tages und ich bin neugierig wie ein Kind, was wird passieren? Wird was passieren? Aber ich denke, dass unser Denkvermögen nicht dafür gemacht ist, den nächsten Schritt irgendwie zu erahnen.

Urs Wydler

Ich habe gesellschaftlich nicht viel erreicht, aber das ist mir auch nicht so wichtig gewesen in meinem Leben.

Ich bin sehr glücklich gewesen und ich weiss, wie das ist. Jetzt ist es ein wenig anders, jetzt schwankt es, aber man muss es immer nehmen, wie es kommt.

Einfach mich sein können und atmen, fühlen und immer noch einen wachen Sinn haben, das ist mir wichtig.

Am Schluss bleibt das wichtig, dass man sagen kann: ich habe gelebt.

Der Lohn vom Altwerden ist doch einfach der, dass man zufrieden wird, dass man hat alt werden können.

Urs Wydler

Rita Maeder-Kempf

Rita Maeder-Kempf

Ich habe eigentlich alles bekommen, was so an Wünschen da gewesen ist. Ich kann eigentlich nur dankbar sein und zufrieden.

Ich erschrecke immer, wenn von 82-jährigen Frauen die Rede ist und dann muss ich immer sagen: Ouu, das bin ich ja auch.

Also wenn ich nichts mehr zu tun hätte und alleine zu Hause wäre und in meinem Lehnstuhl sitzen würde, dann würde ich schon denken: jetzt bist du alt. Braucht dich ja niemand mehr. Aber das habe ich Gott sei Dank noch nicht.

Ans Altersheim kann ich schon noch nicht denken. Das wäre schon noch ein Schreck, wenn ich jetzt die Koffer packen müsste und gehen müsste. Das wäre nicht so eine schöne Aussicht für mich.

Ich hoffe, wenn unsere Generation geht, bleibt euch die Erinnerung an uns à„lteren, dass wir gelassener sein konnten, dass wir noch Freude hatten, von Hand einen Brief zu schreiben, dass es noch was anderes gibt wie Handy und wie das alles heisst. Das Wissen, ich bin nicht nur abhängig von all den Geräten und Knöpfen und so.

 

Filmcrew

Regie und Produktion: Silvia Häselbarth
Produktionsassistenz: Oliver Kuchen
Kamera: Peter Appius
Drohne: Till Haener
Ton: Fredy Keil
Schnitt: Silvia Häselbarth
Filmmusik: Alexander T. Faehndrich
Gitarren, Bässe & Perkussion: Alexander T. Faehndrich
Tonmischung: René Zingg
Color Grading &
Digitale Postproduktion:
Nick Schneider
Standfotos: Heinz Dahinden
Grafik: Yvonne Portmann
Druck und Beratung: Erich Keiser, Druckerei Odermatt Dallenwil
Presse: Valerio Bonadei
Website: Eric Amstutz

 

 

 

 

Biografie Silvia Häselbarth

Nach ihrem erfolgreichem Erstlingswerk «Drei Brüder à  la carte» bringt die Schweizer Filmemacherin Silvia Häselbarth einen neuen Dokumentarfilm ins Kino. Der Film mit dem Titel «Falten» setzt sich mit dem Thema des Altwerdens und Altseins auseinander. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin und Filmproduzentin betreibt Silvia Häselbarth auch einen kleinen Filmverleih und schreibt an einem Drehbuch für einen Spielfilm. In dieser Komödie geht es um einen Fahrlehrer mit einem dunklen Geheimnis. Hier kann Silvia Häselbarth aus dem Vollen schöpfen, denn sie arbeitet selbst seit 23 Jahren als Fahrlehrerin.

Spieldaten

KINO:

Läuft jetzt in

Brugg, Cinema Odeon  .
Liestal Kino Sputnik, Regie anwesend 3. April, 10.30 Uhr
Altdorf Cinema Leuzinger
Gstaad Ciné Theatre
Männedorf, Kino Wildenmann 8. Mai 11 Uhr
Gstaad, Ciné-Theater 10./11. Mai 20.30 Uhr
Ab 12.:    Luzern Kino Bourbaki täglich 16 Uhr
Ab 12.:    Zürich Houdini
15./17./18. Mai, Zug Kino Seehof
Ab 18.:    Lausanne Zinéma
Ab 18.:    Carouge Cinema Bio

Juni

Am 20.:    Weinfelden Liberty Cinema, Seniorenkino

September
Uster Kino Qtopia

Weitere Kinos folgen. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

FESTIVALS:

TV:

VoD und DVD: 2017

Filmstills

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  • V3-0001_MonaKeller00092009
  • V3-0001_MonaImGarten00107323
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  • V4-0001_FredyGrinsing00096080
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